10.11.11
Neues Therapieverfahren beim ISG-Syndrom verspricht Erfolg
Von: Dr. Guido OstermannLeiden Sie oder eine Ihnen nahestehende Person seit langem unter ungeklärten starken Rückenschmerzen? Waren alle Therapieansätze bisher erfolglos? Ob Ihnen eine Operation helfen kann, kann nur Ihr Arzt entscheiden.
Bekannte historische und aktuelle Fusionsverfahren des Iliosakralgelenks führten bisher selbst bei gesicherter Diagnose nur in den wenigsten Fällen zum Erfolg. Operationsindikationen werden daher zu Recht selten gestellt.
Aber: Bis zu 25 % signifikanter Rückenschmerzen entspringen dem Hüft- oder dem Iliosakralgelenk, weitere 10 % sind trotz ausführlicher Diagnose undefinierbar. Das Iliosakralgelenk scheint als Schmerzgenerator in 29 – 40 % der Fälle mit Failed Back Syndrom eine wichtige Rolle zu spielen.
Wie bei allen orthopädischen Operationen gilt auch hier:
Bei einem Eingriff am ISG ist die ursprüngliche Ausrichtung des Gelenks durch Respektierung der anatomischen Beziehungen so präzise wie möglich zu bewahren. Das Verfahren muss schonend und bei Bedarf vollständig revidierbar sein.
Für mehr Informationen stehen wir Patienten und Betroffenen gerne zur Verfügung.
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