Was können Patienten tun?

Werden Sie aktiv!

Jeder Patient kann unterstützend zu seiner Therapie auch im Alltag viel für seine Genesung tun. Versuchen Sie, Ihre alltäglichen Tätigkeiten möglichst schnell wieder aufzunehmen. Ziel ist, körperlich mindestens wieder so aktiv zu sein wie vorher. Haben Sie sich vorher nur wenig bewegt, dann fangen Sie spätestens jetzt damit an! Nutzen Sie alltägliche Gelegenheiten, um Ihren Stütz- und Bewegungsapparat zu stärken.

  • Tragen und heben Sie mit geradem Rücken; nie in gebeugter Haltung.
  • Gehen Sie beim Herunter- und Vorbeugen in die Knie und versuchen Sie, den Rücken möglichst nicht zu beugen.
  • Einseitige Belastungen sollten generell vermieden werden; versuchen Sie, das Gewicht gleichmäßig zu verteilen.
  • Verharren Sie nie länger als 30 Minuten in derselben Position, Bewegung trägt zur Entspannung der Muskeln bei.
  • Sitzen Sie viel, sollten Sie Ihren Rücken durch regelmäßiges Zurücklehnen entspannen.
  • Ein guter Bürostuhl ist unablässig. Benutzen Sie einen Stuhl mit gerader oder leicht nach vorne geneigter Sitzfläche. Die Rückenlehne sollte leicht nach hinten geneigt sein.
  • Übergewicht belastet Ihren Rücken. Versuchen Sie abzunehmen.
  • Erlernen Sie eine Entspannungsmethode. Entspannungspausen sind genauso wichtig wie aktiver Sport.
  • Treiben Sie Sport. So stärken Sie Ihren Rücken und können gleichzeitig abnehmen. Schließen Sie sich einer Sportgruppe an, denn in der Gruppe fällt oft die Überwindung des "Schweinehundes" leichter als alleine zuhause.
  • Legen Sie kürzere Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, anstatt mit dem Auto.
  • Anstatt des Fahrstuhls benutzen Sie lieber die Treppe.