Ellenbogen, Hand

Ellenbogen

Physikalisch übernimmt der Ellenbogen im knöchernen System des menschlichen Skelettes die Funktion, den Oberarm mit dem Unterarm zu verbinden. Durch den Aufbau des Gelenks werden somit verschiedene Dreh- und Streckbewegungen des Armes erlaubt. Die Bewegungen mit dem Arm werden hauptsächlich von der Muskulatur des Oberarms übernommen. Somit unterscheidet man im Oberarm die sogenannten Beuger und die Strecker.

Im Gegensatz etwa zum Kniegelenk ist das Ellenbogengelenk nicht ständig unter Last. Daher ist ein Verschleiß des Ellenbogengelenks ohne Grunderkrankungen wie beispielsweise Rheuma oder bewegungsbedingte Ursachen eher selten.
Zu den häufigsten Verletzungen des Ellenbogens zählen die Ellenbogenverrenkung und der sogenannte Tennis- oder Golferarm. Aber auch Schleimbeutelentzündungen entwickeln sich gerne am Ellenbogen.

Hand

Das Handgelenk besteht aus mehreren Knochen von denen der wichtigste die Speiche ist. Diese bildet das daumenseitige Handgelenk, während auf  der Außenseite ein Teil des Handgelenks von der Elle mit seinem Griffelfortsatz gebildet wird. Stabilisiert wird das Handgelenk durch einen Kapsel-Band-Apparat. Dieser Kapsel-Band-Apparat, der aus einer Reihe von Bändern besteht, schränkt aber gleichzeitig die Bewegungsfähigkeit des Handgelenks ein. Auf der Handrückseite verlaufen die Strecksehnen, auf der Handvorderseite die Beuge-Sehnen.

Eine der häufigsten Erkrankungen ist das Karpaltunnelsyndrom, bei dem der auf der Handinnenseite verlaufende sogenannte Nervus medianus durch Druck geschädigt ist. Mehrere Ursachen kommen für das Karpaltunnelsyndrom in Frage: vorangegangene Brüche in der Nähe des Handgelenks, rheumatische Erkrankungen, aber auch Überbeanspruchung, beispielsweise durch Maschinenschreiben oder die Nutzung der Maus zur Bedienung eines PC.