Schulter

Das Schultergelenk

Das Schultergelenk ist ein knöchernes, nur recht locker geführtes Kugelgelenk, welches seine Stabilität erst dem komplizierten Zusammenspiel von Haltebändern, Kapsel und Muskeln verdankt. Erst dadurch kann ein großes Maß an Bewegungsfähigkeit geschaffen werden. An der Schulter gibt es vielfältige Erkrankungsformen. Die drei häufigsten Formen sind

  • Instabilität des Schultergelenkes als Unfallfolge nach einer Luxation (Auskugelung ) oder anlagebedingt durch schwache Haltebänder.

  • Impingementsyndrom: Schmerzzustände als Folge von Entzündungen des Sehnen- und Schleimbeutelgewebes im subacromialen Raum (Raum unter dem Schulterdachknochen), hervorgerufen durch Verschleiß, knöcherne Einengung oder Kalkablagerungen in den Sehen (sog. Kalkschulter).

  • Der verschleiß- oder unfallbedingte Riss der Rotatorenmanschette (das Schultergelenk umfassende Muskel-/Sehnenhülle).

(Röntgenbild Schultergelenk, mit freundl. Genehmigung Fa. Arthrex)