Hüfte

Die Hüfte - der Stoßdämpfer im Bewegungsablauf der Beine

Die Hüfte dient der Stoßdämpfung beim Gehen, Laufen und Springen. Sie ermöglicht die umfangreichen Bewegungsabläufe der Beine. Um diese zu gewährleisten, sind beim gesunden Gelenk Hüftkopf und Pfanne mit einer glatten, bis zu 5 mm dicken Knorpelschicht überzogen. Diese elastische Schicht ist von einer Gelenkflüssigkeit umgeben, die als Schmiermittel fungiert und gleichzeitig den Knorpel ernährt. Zusammen mit den Sehnen der Hüftmuskulatur sowie der Bandstrukturen sichern sie die Stabilität des Gelenks und dessen Beweglichkeit. Eine Schädigung der Hüftbinnen- und -randstrukturen führt bei gleichbleibender Belastung in der Regel zu vorzeitigem Gelenkverschleiß, der sogenannten Coxarthrose.

Im Bereich der Leisten, im "Knick" zwischen Oberschenkel und Unterbauch machen sich die Hüftschmerzen bemerkbar und können am Becken oder am oberen Teil des Oberschenkelknochens auftreten.

Die weitaus häufigste Ursache für Schmerzen an der Hüfte sind aber die Verschleißerscheinungen am Gelenk. Bei vielen Menschen wird diese Gleit- und Pufferschicht am Gelenk mit zunehmenden Alter so weit zerstört, dass letztendlich Knochen auf Knochen trifft. Neben altersbedingtem Verschleiß können Auslöser für die Hüftgelenksarthrose auch Unfälle oder Verletzungen am Gelenk, angeborene Fehlstellungen oder Folgewirkungen von Stoffwechselerkrankungen sein.