Schulter

Häufig gestellte Fragen zum Thema Schulter

  • Wie wichtig ist die Arthroskopie als Verfahren?

    Die Arthroskopie (Spiegelung) des Schultergelenkes ist als minimal-invasives Therapie-Verfahren in der Schulterchirurgie von sehr großer Bedeutung. Als erfahrene Schulter-Operateure behandeln wir den Großteil der Schultererkrankungen mit arthroskopischen Techniken. Hierzu zählen beispielsweise Instabilitäten des Schultergelenks, die Engpassyndrome und die Sehnenrisse an der Schulter. Eindeutige Vorteile des Verfahrens sind ein vermindertes Operationstrauma (kleinere Schnitte mit geringerer Gewebsverletzung). Ihr Vorteil: Geringere Schmerzen nach dem Eingriff und eine schnellere Rehabilitation.

  • Impingementsyndrom – Wie gehen Sie damit um?

    Das Impingementsyndrom (Engpasssyndrom) ist sehr häufiges Krankheitsbild. Dabei kommt es zu bewegungs- und belastungsabhängigen Schulterschmerzen – u.a. aufgrund einer Einengung des Raumes unter dem Schulterdach. Da ein Impingementsyndrom verschiedene Ursachen haben kann, führen wir stets eine genaue diagnostische Abklärung durch, um die richtige Behandlung für jeden Patienten zu finden.

    In den meisten Fällen können wir das Impingementsyndrom schon im Rahmen der arthroskopischen Untersuchung direkt operativ therapieren und eine dauerhafte Heilung erzielen.

  • Rotatorenmanschettenriss – Wie behandeln Sie?

    Bei einem Rotatorenmanschettenriss handelt es sich um eine Schädigung der schultergelenksumspannenden Sehnen. Traumatische, d.h. unfallbedingte Risse müssen, je nach Ausdehnung und Art des Risses, in der Regel operiert werden. Degenerative, d.h. verschleißbedingte Risse im höheren Lebensalter können auch konservativ (ohne Operation) behandelt werden. Langfristig ist dann allerdings ein zunehmender Kraftverlust der Schulter und ein Verschleiß (Arthrose) als Folgeschaden möglich.

    In vielen Fällen können wir durch eine minimal-invasive Nahttechnik die gerissene Sehne wieder reparieren und so Schmerzen beseitigen. Außerdem werden mit diesem Verfahren die Schultergelenksfunktion erhalten und Spätfolgen verhindert. Schon 4 bis 6 Wochen nach der Operation darf die Schulter wieder zunehmend belastet werden.

  • Wann ist ein Gelenkersatz in der Schulter indiziert?

    Leiden Patienten durch eine Schultergelenksarthrose (Verschleiß), Unfallfolgen oder eine Humeruskopfnekrose (Absterben des Oberarmkopfes) unter starken Schulterschmerzen, kann der Einsatz verschiedener Endoprothesen die Schmerzen wirksam lindern und die Beweglichkeit der Schulter gleichzeitig erhalten.

    Jüngere Patienten mit geringeren Schäden profitieren von einer Humeruskopfteilprothese oder einer Humeruskopfprothese, bei Bedarf mit Ersatz der Pfanne (Totalendoprothese).

    Bei älteren Patienten mit gleichzeitiger Schädigung der stabilisierenden Schultergelenkssehnen implantieren wir einen speziellen Endoprothesentyp, die sogenannten inversen Schulterprothesen.